Online-Stimmgerät

Chromatisches Online-Stimmgerät für alle Instrumente. Erlaubt den Mikrofonzugriff und das Tool erkennt automatisch die gespielte Note, zeigt Frequenz in Hertz und Abweichung in Cents an. Kammerton A frei einstellbar von 415 bis 466 Hz – inklusive Presets für Standard (440 Hz), Orchester (442/443 Hz), historische (438 Hz), Verdi (432 Hz) und Barock-Stimmungen. Direkt im Browser, ohne App-Installation und ohne Anmeldung.

Stimmgerät A 440 Hz
Cent
Hz
Kammerton A
Hz

Drück „Start" und erlaube den Mikrofon-Zugriff.

Was kann das Online-Stimmgerät?

Das Tool hört über dein Mikrofon mit und erkennt automatisch die gespielte Note. Du siehst den Notennamen, die Frequenz in Hertz und die Abweichung vom Sollwert in Cents – sowohl als Zahl als auch über eine visuelle Nadel. Die Erkennung ist chromatisch: jeder beliebige Halbton wird automatisch erfasst, du musst vorher kein Instrument oder keine Saite auswählen.

Funktionsumfang

  • Mikrofon-Erkennung in Echtzeit – reagiert auf jede gespielte oder gesungene Tonhöhe.
  • Chromatisch – erkennt alle 12 Halbtöne, in jeder Oktave.
  • Kammerton A frei einstellbar – von 415 bis 466 Hz, in 1-Hz-Schritten.
  • Presets für 432, 438, 440, 442 und 443 Hz.
  • Cents-Anzeige mit Präzisions-Lock für stabile Werte.
  • Browser-basiert – funktioniert auf Desktop und Smartphone, ohne App-Installation.

Welche Stimmung brauchst du?

Der Kammerton A definiert, auf welche Frequenz das A4 (das A oberhalb des mittleren C) gestimmt wird. Alle anderen Töne richten sich daran aus. Je nach Musik-Kontext kommen unterschiedliche Werte zum Einsatz:

  • 440 Hz – internationaler Standard. Pop, Rock, Jazz und die meisten modernen Aufnahmen. Festgelegt 1939 als ISO-Norm.
  • 442 Hz – europäische Orchester. Viele europäische Sinfonieorchester (z. B. Bayerische Staatsoper, Konzerthäuser). Klingt etwas brillanter und durchsetzungsfähiger.
  • 443 Hz – Berliner & Wiener Philharmoniker. Einige Spitzenorchester stimmen noch höher für mehr Strahlkraft.
  • 438 Hz – historisch / 20. Jahrhundert. Vor der 440-Hz-Normierung war 438 lange üblich, vor allem in Deutschland.
  • 432 Hz – Verdi-Stimmung. Giuseppe Verdi setzte sich für diese Stimmung ein. Heute beliebt bei Solisten und in alternativen Musikrichtungen, klingt wärmer.
  • 415 Hz – Barock-Stimmung. Standard für historische Aufführungspraxis (Cembalo, Barock-Violine, Blockflöte). Klingt deutlich dunkler.

Für den Alltag gilt: Wenn du nicht im Ensemble oder Orchester spielst, ist 440 Hz die richtige Wahl. Spielst du mit anderen, frag vorher nach – sonst klingt es schief.

Standard-Stimmungen für gängige Instrumente

Alle Stimmungen beziehen sich auf den Kammerton A4 = 440 Hz. Die Notation folgt dem internationalen System (C4 = mittleres C, A4 = Kammerton).

Saiteninstrumente

  • Gitarre (Standard, EADGBE) – von tiefster zu höchster Saite: E2, A2, D3, G3, B3 (H3), E4.
  • Gitarre (Drop D) – D2, A2, D3, G3, B3, E4. Tiefere E-Saite einen Ganzton tiefer.
  • Gitarre (Half-Step-Down) – E♭2, A♭2, D♭3, G♭3, B♭3, E♭4. Alle Saiten einen Halbton tiefer.
  • Gitarre (DADGAD) – D2, A2, D3, G3, A3, D4. Beliebt in Folk und Akustik.
  • Gitarre (Open G) – D2, G2, D3, G3, B3, D4. Slide- und Bluesstimmung.
  • Bass (4-saitig, Standard) – E1, A1, D2, G2.
  • Bass (5-saitig) – B0, E1, A1, D2, G2. Für tiefere Töne in modernem Metal, Jazz und Funk.
  • Ukulele (Sopran/Konzert, GCEA) – G4, C4, E4, A4. Re-entrant: G klingt höher als C und E.
  • Mandoline – G3, D4, A4, E5 (Doppelsaiten).
  • Banjo (5-saitig, Open G) – G4, D3, G3, B3, D4.

Streichinstrumente

  • Violine (Geige) – G3, D4, A4, E5.
  • Viola (Bratsche) – C3, G3, D4, A4.
  • Violoncello – C2, G2, D3, A3.
  • Kontrabass (Orchester) – E1, A1, D2, G2.

Andere Instrumente

  • Klavier – chromatisch, A4 als Referenz. Wird in der Regel vom Klavierstimmer professionell gestimmt, das Online-Stimmgerät eignet sich aber gut zur Kontrolle einzelner Töne.
  • Harfe (Pedalharfe) – chromatisch in C-Dur als Grundstellung, einzelne Saiten nach Bedarf prüfen.
  • Stimme – zum Einsingen oder für Gehörbildung. Singe einen Ton und prüfe, ob du sauber den Zielton triffst.

So nutzt du das Online-Stimmgerät

  1. Kammerton einstellen – in der Regel 440 Hz. Für Orchester ggf. 442 oder 443 Hz, für Verdi 432 Hz, für Barock 415 Hz.
  2. Mikrofon aktivieren – Start drücken und den Mikrofonzugriff im Browser erlauben.
  3. Ton spielen oder singen – möglichst klar und ohne Störgeräusche. Bei Saiteninstrumenten den Ton ausklingen lassen.
  4. Stimmen – Nadel mittig (0 Cents) bedeutet sauber. Negative Werte = zu tief, positive = zu hoch. Auf den meisten Saiteninstrumenten: zu tief = anziehen, zu hoch = lockern.

Häufige Fragen zum Online-Stimmgerät

Was bedeuten die Cents-Werte?

Cents sind die Feineinheit zwischen zwei Halbtönen: 100 Cents entsprechen einem Halbton. 0 Cents bedeutet, dass die gespielte Note exakt auf der Zielfrequenz liegt. ±5 Cents werden vom geschulten Ohr noch als sauber empfunden, ab ±10 Cents hört man die Verstimmung deutlich.

Welcher Kammerton ist „richtig“?

Für alle modernen Aufnahmen, Bandproben und Solo-Üben ist 440 Hz der Standard. Wenn du in einem Orchester oder Ensemble spielst, frag vor der Probe nach der Stimmung – europäische Orchester nutzen oft 442 oder 443 Hz. Für historische Aufführungspraxis (Barock) gelten 415 Hz, für klassische Verdi-Stimmung 432 Hz.

Funktioniert das Stimmgerät auch für Bass und tiefe Streicher?

Ja. Die Pitch-Erkennung deckt den Bereich von Kontrabass-E (rund 41 Hz) bis weit über die höchsten Geigentöne hinaus ab. Tiefe Töne stabilisieren sich etwas langsamer als hohe – spiele den Ton kräftig an und lass ihn ausklingen.

Brauche ich ein externes Mikrofon?

Nein. Das eingebaute Mikrofon im Laptop oder Smartphone reicht in den meisten Fällen. Für besonders leise Instrumente (Klassische Gitarre, Cembalo) oder in lauter Umgebung kann ein USB-Mikrofon oder Headset die Genauigkeit verbessern.

Warum springt die Anzeige zwischen verschiedenen Noten?

Das passiert meist bei Hintergrundgeräuschen, mehreren gleichzeitig klingenden Tönen oder wenn der Ton schon ausgeklungen ist. Spiele den Ton frisch an, halte das Mikrofon näher zum Instrument und vermeide laute Umgebungsgeräusche.

Werden meine Audiodaten gespeichert?

Nein. Die Tonhöhenerkennung läuft komplett im Browser über die Web Audio API. Es wird nichts aufgenommen, hochgeladen oder gespeichert – weder von uns noch von Dritten.

Welche Browser unterstützen das Stimmgerät?

Alle modernen Browser: Chrome, Firefox, Edge, Safari und ihre mobilen Varianten. Voraussetzung ist HTTPS (auf facelinerecords.de gegeben) und ein freigegebener Mikrofonzugriff.

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