Akkorde lernen mit unserem Akkord-Trainer
Akkord-Buddy — interaktive Akkord-Diagramme
Wähle einen beliebigen Akkord — von einfachen Dreiklängen bis zu erweiterten Jazz-Akkorden wie C13add11 — und sieh dir sofort an, wie er auf Klavier, Gitarre, Bass oder Ukulele gespielt wird. Inklusive aller Umkehrungen am Klavier und mehrerer Griffvarianten pro Bundinstrument. Mit eingebautem Audio-Playback.
Was kann Akkord-Buddy?
- Akkord-Eingabe per Dropdown oder Freitext — Grundton, Akkordtyp und Alteration werden synchron mit dem Textfeld gehalten.
- Klavier-Voicings mit realistischer enger Anordnung, allen Umkehrungen und automatischer Anpassung des sichtbaren Bereichs.
- Gitarren-Griffe aus einer kuratierten Datenbank mit über 2000 Akkorden — inkl. Finger-Nummerierung und Barré-Anzeige.
- Bass-Positionen — Wurzelton und Oktav-Shape auf allen vier Saiten (E A D G).
- Ukulele-Griffe für Sopran-Ukulele in Standard-Stimmung G C E A (re-entrant).
- Akkordtöne mit Intervallbezeichnung als Lerntafel (Root, Terz, Quinte, Septime, Erweiterungen …).
- Audio-Playback per Web Audio API — keine Sample-Downloads, sofort hörbar.
- Erweiterte Akkorde inkl. Modifikationen wie
sus4,add9,m7b5,maj9,13add11.
So nutzt du den Akkord-Trainer
- Akkord wählen – über die Dropdowns Grundton (z. B. C), Akkordtyp (Dur, m7, maj7) und Alteration (♭5, ♯11). Alternativ direkt ins Textfeld tippen:
Cmaj7,F#m7b5,Bbmaj9,C13add11. - Instrument auswählen – Klavier, Gitarre, Bass, Ukulele oder Noten. Das Diagramm passt sich sofort an.
- Varianten durchblättern – mit den Pfeiltasten (← →) zwischen Umkehrungen (Klavier) oder Griffvarianten (Gitarre, Bass, Ukulele) wechseln.
- Akkord anhören – ▶ drücken, der Klang wird per Web Audio direkt im Browser erzeugt.
Akkord-Theorie kompakt
Was ist ein Akkord?
Ein Akkord ist eine Gruppe von Tönen, die gleichzeitig erklingen. Ausgangspunkt ist der Grundton, von dem aus die weiteren Akkordtöne über Intervalle bestimmt werden. Die wichtigsten Bausteine sind Terz, Quinte und Septime.
Dreiklänge und Vierklänge
Ein Dreiklang besteht aus drei Tönen: Grundton, Terz, Quinte. Beispiele: C-Dur (C-E-G), c-Moll (C-E♭-G). Ein Vierklang ergänzt eine Septime: Cmaj7 (C-E-G-B), Cm7 (C-E♭-G-B♭), C7 (C-E-G-B♭). In Pop und Rock dominieren Dreiklänge, in Jazz, Soul und R&B sind Vierklänge die Norm.
Was sind Akkord-Erweiterungen?
Erweiterungen wie 9, 11 und 13 fügen Töne über der Septime hinzu – das macht den Klang voller und farbiger. Beispiele: Cmaj9 (C-E-G-B-D), C13 (C-E-G-B♭-D-A). Alterationen wie ♭5, ♯9 oder ♭13 verändern einzelne Töne und sind in Jazz, Funk und Soul zentral.
Was sind Umkehrungen?
Bei einer Umkehrung wechselt der Basston: Statt des Grundtons liegt eine Terz, Quinte oder Septime im Bass. Das schafft weichere Übergänge zwischen Akkorden und gibt Voicings mehr Charakter. Klavierspieler nutzen Umkehrungen besonders häufig für natürliche Stimmführung.
Was sind Voicings?
Ein Voicing ist die konkrete Verteilung der Akkordtöne über das Instrument. Derselbe Akkord kann eng (Drop-2), weit (offen) oder mit Spread-Bass gespielt werden. Der Akkord-Trainer zeigt enge Klavier-Voicings, kuratierte Gitarrengriffe und gängige Bass-Shapes.
Tipps zum Akkorde lernen
- Bauchgefühl entwickeln – jeden Akkord ein paar Sekunden klingen lassen und hinhören. Dur klingt offen, Moll dunkler, vermindert spannungsvoll, übermäßig schwebend.
- Üben im Quintenzirkel – nicht alphabetisch, sondern nach Verwandtschaft. So lernst du parallele Tonarten und hörst Modulationen sauberer.
- Akkord-Wechsel zuerst – sauberer Wechsel zwischen zwei Akkorden bringt dich weiter als zehn Akkorde halb zu kennen.
- Grundton mitsingen – festigt das Gehör für Akkordfunktionen und Bassbewegungen.
- Drei Akkorde reichen – mit den Stufen I, IV, V oder I, V, vi, IV lassen sich hunderte Songs spielen. Mehr ist nicht immer besser.
Akkorde am Instrument: kurz erklärt
Klavier
Am Klavier wird ein Akkord meist eng gegriffen – alle Töne nah beieinander. Umkehrungen sorgen für natürliche Stimmführung beim Akkordwechsel. Der Akkord-Trainer zeigt alle Umkehrungen und passt den sichtbaren Tastaturbereich automatisch an.
Gitarre
Auf der Gitarre gibt es für jeden Akkord viele Griffvarianten – offene Akkorde, Barré-Akkorde, Voicings hoch am Hals. Die kuratierte Datenbank im Akkord-Trainer umfasst über 2000 Griffe inklusive Finger-Nummerierung.
Bass
Der Bass spielt im Band-Kontext typischerweise den Grundton oder das Oktav-Shape. Den vollen Akkord übernehmen Klavier und Gitarre. Der Akkord-Trainer zeigt mehrere praxisnahe Positionen auf E-, A- und D-Saite.
Ukulele
Die Sopran-Ukulele in C-Stimmung (G-C-E-A, re-entrant) hat eine andere Griffsystematik als Gitarre. Viele Akkorde lassen sich mit nur ein bis zwei Fingern greifen – perfekt zum Einstieg in die Akkord-Begleitung.
Häufige Fragen zum Akkord-Trainer
Welche Akkord-Notation versteht der Akkord-Trainer?
Der Trainer versteht die übliche englischsprachige Notation: Grundton (C, C#, Db, D, Eb, E, F, F#, G, G#, Ab, A, Bb, B/H), Qualität (m für Moll, maj7 für Major 7, m7b5 für halb-vermindert, dim für vermindert, aug für übermäßig, sus2/sus4 für Vorhaltsakkorde), Erweiterungen (6, 7, 9, 11, 13) und Alterationen (♭5, ♯5, ♭9, ♯9, ♯11, ♭13). Auch zusammengesetzte Akkorde wie C13add11 funktionieren.
Was sind die Umkehrungen am Klavier?
Eine Umkehrung entsteht, wenn nicht der Grundton, sondern ein anderer Akkordton im Bass liegt. Ein Vierklang wie Cmaj7 (C-E-G-B) hat vier Stellungen: Grundstellung (C im Bass), 1. Umkehrung (E im Bass), 2. Umkehrung (G im Bass), 3. Umkehrung (B im Bass). Der Trainer zeigt alle möglichen Umkehrungen mit realistischen engen Voicings.
Warum zeigt der Bass nur ein oder zwei Töne?
Im klassischen Band-Kontext spielt der Bass typischerweise nur den Grundton oder das Oktav-Shape. Den vollständigen Akkord übernehmen Begleitinstrumente wie Klavier oder Gitarre. Der Trainer zeigt mehrere praxisnahe Bass-Positionen auf E-, A- und D-Saite.
Warum wird die 11 bei einem 13er-Akkord nicht angezeigt?
In der Jazz-Konvention wird die reine Quarte (11) bei einem Dominant-13er weggelassen, weil sie mit der großen Terz eine sehr dissonante kleine None bildet. Wenn du den theoretisch vollständigen 13er-Akkord mit allen sieben Tönen brauchst, tippe C13add11 ein.
Welcher Akkord eignet sich für den Einstieg?
Beginne mit einfachen offenen Akkorden in C-Dur, G-Dur, D-Dur, a-Moll, e-Moll und d-Moll. Diese sechs Akkorde reichen für unzählige Songs. Erweiterte Akkorde wie Septimen oder Sus-Akkorde kommen später, wenn die Grundgriffe sitzen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Akkord-Trainer und einem Akkord-Finder?
Ein Akkord-Finder identifiziert einen Akkord aus eingegebenen Tönen. Ein Akkord-Trainer wie dieser zeigt umgekehrt zu einem gegebenen Akkordsymbol die passenden Töne, Griffe und Voicings auf verschiedenen Instrumenten – inklusive Audio-Wiedergabe zum Mithören.